Intern-Login

Mitglieder Online

Keiner
Auf Facebook teilen
8. Spieltag FCK 0 - 0 Arminia Bielefeld Spielbericht
Ein langer Weg

Ein langer Weg

 

02.10.2016 - 18:29 Uhr

Der 1. FC Kaiserslautern kommt gegen Arminia Bielefeld nicht über ein 0:0 hinaus und verpasst damit einen Schritt aus dem Tabellenkeller. Eines ist klar: Es wird für alle Beteiligten ein langer Weg.

 

Keine Frage, es gab schon Zeiten, da machte das Lautrer Fan-Dasein größeren Spaß als aktuell. Für manch einen wird der Weg zum Stadion mit jedem Spieltag, den die Roten Teufel in der unteren Tabellenregion der 2. Bundesliga dümpeln, länger und länger. Ein langer Weg raus aus dem Ligakeller ist es auch für die Mannen von Tayfun Korkut, wie sich nach dem 8. Spieltag einmal mehr festhalten lässt.

21.645 Zuschauer sahen das müde 0:0 zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Arminia Bielefeld – und kamen am Anfang aus dem Applaudieren gar nicht heraus. Neben dem obligatorischen Rufen der Spielernamen bei der Mannschaftsaufstellung wurden auch gleich mehrere einzelne Akteure gefeiert. Julian Pollersbeck, dessen Vertrag bis 2020 unter der Woche verlängert wurde und der wohl als neuer Stammkeeper gesetzt ist, wurde ebenso mit lautem Applaus bedacht wie Robin Koch, der nach der Unterzeichnung seines ersten Profi-Vertrags gleich das Vertrauen von Tayfun Korkut geschenkt bekam und in die Startelf beordert wurde. Der Sohn von FCK-Legende Harry Koch ist jetzt auch ein Roter Teufel.

Auch Ewerton, der langersehnte Hoffnungsträger für die Innenverteidigung und U23-Stürmer Robert Glatzel, die beide auf der Bank saßen, bedachte der FCK-Anhang mit Applaus. So ging es mit einer positiven Grundstimmung in die Partie, obgleich diese in den ersten Minuten vor sich hinplätscherte.

Die erste Aufregung gab es dann in der 11. Minute, als Zoltan Stieber eine schöne Freistoßvariante aus der Drehung vollendete und nur am Innenpfosten scheiterte. Das Fritz-Walter-Stadion brauste auf, ein kleines Rrrrrrrroar, das den Roten Teufeln und ihren Anhängern viel zu selten in Mark und Bein geht, sie antreibt und beflügelt.

Doch wie so oft nutzte der FCK den Schwung der Anfangsminuten nicht. Osayamen Osawe und Lukas Görtler vergaben weitere gute Möglichkeiten und auch Bielefeld trug mit Ausnahmen wenig zum Spiel bei. Es entwickelte sich bald eine der Tabellensituation beider Klubs (17. gegen 18.) angemessene Partie: Viel Bemühen, wenig Ertrag.

Die Roten Teufel taten sich gegen die kompakten Bielefelder schwer. Korkut stellte deshalb nach etwa 35 Minuten auf ein breites 4-1-4-1 um. Der taktische Kniff fruchtete jedoch nicht, weshalb das Spiel bis zum Pausentee immer weiter verflachte – und parallel dazu die Stimmung auf den Rängen.

Mehrmals verstummte die Westkurve sogar komplett. Auch im zweiten Durchgang setzte sich das Geschehen auf den Rängen und dem Platz fort. Fabian Klos vergab zwar kurz nach dem Wiederbeginn eine gute Kopfballchance – sehr zum Leid der rund 700 gut aufgelegten Arminia-Anhänger – und auf der anderen Seite scheiterte Osawe an Wolfgang Hesl. Doch sonst spielte sich das meiste Geschehen im Mittelfeld ab.

Mit Osawes Chance entwickelte sich allerdings eine kleine Drangphase der Lautrer, die nach rund 70 Minuten jäh unterbrochen wurde. Zoltan Stieber zog auf das Tor zu und wurde von Bielefelds Julius Börner zweimal am Trikot gezupft. Der Elfmeterpfiff? Blieb aus! Wütend bestürmten die Roten Teufel Schiedsrichter Frank Willenborg. Gaus schoss dabei jedoch über das Ziel hinaus, fasste den Unparteiischen an und flog mit Gelb-Rot vom Platz.

Die Fans reagierten mit entsprechenden Gesängen in Richtung des Schiedsrichters, pfiffen die Bielefelder aus und stimmten allein aus Trotz den „Kämpfen-Siegen“-Schlachtruf an. Es half aber nichts. Der FCK war nun bis zum Schlusspfiff damit beschäftigt, die Gäste vom eigenen Tor fernzuhalten – ohne dass die ihre Überzahl in Zählbares ummünzen konnten.
So blieb es beim 0:0, das kurz nach Abpfiff mit Buhrufen und Pfiffen bedacht wurde, die sich hauptsächlich aber auf das Schiedsrichtergespann bezogen. Die Mannschaft, die sich nur zögerlich in Richtung der Westkurve begab, wurde dagegen teils mit Kritik, teils aber auch mit aufmunterndem Applaus bedacht – umrahmt von einem dünnen „Lautrer geben niemals auf“-Gesang.

Der Weg, er bleibt erst einmal steinig und lang.

In Gedenken an Karsten

In der Westkurve wurde vor und während des Spiels FCK-Fan Karsten gedacht, der Anfang dieser Woche nach schwerer Krankheit verstorben ist. Karsten gehörte zum aktiven Teil der Lautrer Fangemeinde, organisierte Busse zu Auswärtsspielen und sorgte mit seiner ansteckenden guten Laune stets für positive Stimmung. Ruhe in Frieden, Karsten.

 
FCK News Aktuell 31.09.2016

Neues vom Betzenberg (zum Archiv)

Ohne Worte (zum Archiv)

Für viele Fans stehen Ultras vor allem für Singsang und Pyrotechnik. Dass die größte jugendliche Subkultur in Deutschland noch viele andere Facetten hat, zeigt eine aktuelle Dokumentation von Sky. weiter

 
7.Spieltag 1. FC Heidenheim 3 : 0 FCK Spielbericht
Der Ostalbtraum geht weiter

Der Ostalbtraum geht weiter

 

25.09.2016 - 00:06 Uhr

Es sollte die Wende zum Guten werden, doch stattdessen folgte der nächste Rückschlag: Nach dem 0:3 in Heidenheim steht der FCK wieder auf einem Abstiegsplatz. Grund dafür sind vor allem individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten.

Die Plan klang eigentlich gut: Den Ostalbtraum beenden, wurde in der Gegner-Analyse von FCK-Blog als Zielsetzung für die Roten Teufel ausgegeben. Doch daraus wurde leider nichts. Nach dem 1:1 von 2014 und dem 1:3 von 2015 konnte der 1. FC Kaiserslautern auch in diesem Jahr nicht seinen ersten Auswärtssieg beim 1. FC Heidenheim landen. 0:3 lautete am Samstagmittag das frustrierende Endergebnis gegen den Klub von der Ostalb.

Bei schönem Spätsommerwetter hatten knapp 1.500 FCK-Anhänger die Reise nach Heidenheim angetreten, insgesamt besuchten 12.000 Zuschauer das Spiel. Die Gastgeber hatten schon vor dem Anpfiff etwas zu bejubeln: Seit sage und schreibe neun Jahren ist Frank Schmidt Trainer des FCH, feierte in dieser Zeit drei Aufstiege von der fünften bis in die zweite Liga und coacht zurzeit „Die Nummer 1 im Land“ (Baden-Württemberg) – zumindest wenn man ein Auge auf die Tabelle und ein Ohr in die Fankurve wirft. Eine reife Leistung, für welche der FCH-Anhang schon vor dem Spiel „Danke Frank“ sagte und sich per Spruchband „weitere neun Jahre“ wünschte.

Konstanz & Kollektiv gegen Umbruch & Unkonzentriertheit

Von dieser Erfolgsgeschichte ist der Weg nicht weit zum aktuellen Spieltag und zu dem großen Trumpf, welchen der FCH gegenüber dem FCK eiskalt ausspielte: Das Heidenheimer Kollektiv ist sowas von eingespielt und kann damit auch individuelle Schwächen ausgleichen. Bei den komplett neu zusammengestellten Lautrern ist genau das Gegenteil der Fall. „Wir sind noch nicht konstant“, hatte FCK-Trainer Tayfun Korkut schon nach dem souveränen Heimsieg gegen Dynamo Dresden gewarnt. Und er sollte damit schneller als gedacht recht behalten.

Schon nach wenigen Sekunden stand es aus Lautrer Sicht 0:1 (Bard Finne, 2. Minute) und jeglicher Match-Plan war über den Haufen geworfen. Die Roten Teufel steckten zwar nicht auf, aber in jeder Drangphase folgte ein weiterer Rückschlag: Zunächst das 0:2 durch Timo Beermann (20.), der nur aufgrund der Verletzung eines anderen FCH-Verteidigers überhaupt mitspielen durfte. Und nach der Halbzeit das 0:3 durch Timo Strauß (56.). Das Spiel war schon nach weniger als einer Stunde gelaufen.

Bei allen drei Treffern wirkte die Lautrer Abwehr insgesamt nicht ganz auf der Höhe, jeweils mit einem herausgehobenen Fehlerteufel: Beim ersten Gegentor sah Stipe Vucur schlecht aus, beim zweiten Tim Heubach und beim dritten Patrick Ziegler. Vucur hatte zudem noch Glück, dass Schiedsrichter Christof Günsch bei seinem Zweitliga-Debüt nach einem kritischen Zweikampf im Lautrer Strafraum nicht auf Elfmeter und Platzverweis entschied. Die Heidenheimer nutzten die individuellen Fehler der FCK-Verteidiger dankend aus.

Verdienter Heimsieg mit einseitig verteiltem Glück

Also schon wieder alles schlecht? Nicht ganz! Vielmehr schien sich an diesem Tag wirklich alles gegen die Roten Teufel verschworen zu haben. Auch der FCK hätte beim Stand von 0:1 in Person von Marcel Gaus einen Elfmeter bekommen können, aber die Pfeife blieb stumm. Wenig später tauchte Jacques Zoua alleine vor FCH-Keeper Kevin Müller auf, aber der Ball blieb irgendwie noch zwischen dessen Beinen hängen. Statt des Ausgleichs folgte kurz darauf das 0:2. Und als die Lautrer dann nach der Halbzeitpause nochmals drückten, traf Alexander Ring per Kopf nur den Pfosten (FCH-Coach Schmidt: „Dann hätte der FCK eine zweite Luft bekommen“). Und wiederum kurz darauf fiel das vorentscheidende 0:3.

Doch alles Lamentieren hilft nicht. Der Sieg von Heidenheim war verdient und der FCK (erneut) nicht gut genug. Die Konstanz fehlt, das hatte Korkut schon vorhergesagt. Vielleicht auch die Fokussierung und die hundertprozentige Konzentration bei einzelnen Spielern? Symptomatisch für diesen „gebrauchten“ Tag war die Verletzung von Hoffnungsträger Jacques Zoua, der vor dem gegnerischen Tor einen Hackentrick zeigte und sich dabei das Knie verdrehte. Ob und wie lange der Kameruner ausfällt, könne man noch nicht abschätzen, ließ ein besorgt dreinschauender Korkut nach dem Spiel wissen.

Die mitgereisten Fans – in vorderster Front die Ultras – unterstützten ihren Verein über 90 Minuten hinweg, ließen die Spieler aber nach dem Abpfiff auch wieder deutlich ihren Unmut hören. Der FCK wird am Ende dieses 7. Spieltags wieder auf einem Abstiegsplatz stehen und damit seinen Ansprüchen meilenweit hinterherhinken. Auf der Suche nach einem klitzekleinen Trost könnte man vielleicht festhalten: So blöd wie heute wird es nicht in jedem Spiel laufen. Aber auch mit mehr Glück als Pech hätte der FCK das Spiel in Heidenheim wahrscheinlich verloren – so realistisch muss man bei einem 0:3 sein, denn alles andere wäre Schönrederei. Auf das Team um Tayfun Korkut wartet somit noch eine ganze Menge Arbeit. Die guten Ansätze müssen verstärkt und die Unkonzentriertheiten abgestellt werden. Damit aus dem Ostalbtraum nicht ein Albtraum über 34 Spieltage wird.

 
6. Spieltag FCK 3 - 0 Dynamo Dresden Spielbericht
Endlich der erste Sieg: Ding, Dang, Dong

Endlich der erste Sieg: Ding, Dang, Dong

 

22.09.2016 - 13:30 Uhr

Endlich der erste Saisonsieg, endlich die ersten Tore am Betze: Der 1. FC Kaiserslautern schlägt Dynamo Dresden mit 3:0. Das war im wahrsten Sinne des Wortes ein Familienspaß für alle von sechs bis 96 – wie sich auch nach dem Abpfiff herausstellte.

 

Thomas Gries, der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern, hatte seinen 96-jährigen Vater als Glücksbringer mit ins Fritz-Walter-Stadion gebracht. Und dieser schäkerte nach dem erfolgreichen Heimspiel in bestem Lautrer Dialekt mit Tayfun Korkut. „Lassen Sie uns doch mal einen Wein trinken“, bot der FCK-Coach dem Senior an. - Gries: „Nein! Kein Alkohol und keine Frauen.“ - Korkut: „Ach, deswegen sind sie so alt geworden, weil sie sich nicht von den Frauen ärgern lassen.“ Leichter Protest der nebenan stehenden Vorstandssekretärinnen, Gelächter von allen anderen im kleinen Pulk.

Diese Episode aus den Stadionkatakomben verdeutlicht die Erleichterung, die nach dem ersten Saisonsieg des FCK auch auf und neben dem Spielfeld zu spüren war. „Endlich“, lautete das Wort des Tages. „Endlich haben wir es geschafft.“

Der Druck war groß nach fünf Spielen ohne Sieg, nach dem Aus im Pokal, nach nicht enden wollenden Hiobsbotschaften um verletzte Neuzugänge. Nur noch offiziell 19.606 Eintrittskarten waren verkauft worden. Tatsächlich kamen knapp 15.000 Zuschauer ins Fritz-Walter-Stadion, darunter knapp 1.500 Fans von Dynamo Dresden, die am Anfang auch noch die stimmliche Oberhand hatten. Die sportliche Krise und die inakzeptable Anstoßzeit – Mittwoch um 17:30 Uhr – erstickten erstmal jegliche Betze-Atmosphäre schon im Keim.

Korkut zeigt sich taktisch flexibel

Nach dem Katastrophenkick in Sandhausen und der Leistungssteigerung gegen Stuttgart zeigte sich FCK-Coach Korkut erneut taktisch flexibel und nahm Änderungen an System und Personal vor: Ein „flaches 4-4-2“ mit zwei Angreifern als Grundformation, bei eigenem Ballbesitz situativ mit Raute im Mittelfeld gespielt, sollte gegen Dresden zum Erfolg führen. Osayamen Osawe blieb dabei überraschenderweise zunächst auf der Bank, Lukas Görtler und der endlich fitte Jacques Zoua bildeten die Sturmspitze.

Und die Roten Teufel legten – von kleinen Schrecksekunden abgesehen – gleich los wie die Feuerwehr. Nach einer Viertelstunde war es Jacques Zoua, der den schon zu diesem frühen Zeitpunkt überfälligen Führungstreffer erzielte (16.). „Da hätten wir schon 3:0 hinten liegen können“, musste auch Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus anschließend zugeben. Doch die Lautrer setzten nicht nur nach vorne die Hühnerhaufen-Abwehr der Dresdner unter Druck, sondern zeigten auch in allen anderen wichtigen Spielsituationen Präsenz. Beispiel Tim Heubach: Zunächst verhinderte er artistisch auf der Linie den Ausgleichstreffer der Dresdner, kurz darauf ging er in den Infight mit SGD-Angreifer Stefan Kutschke. Zahlreiche Mitspieler sprangen dem Verteidiger sofort zur Seite, der Schiedsrichter hatte die Situation jedoch nicht gesehen.

Bestnoten für Zoua, Ring, Görtler und Pollersbeck

Nach der Halbzeitpause ging es dann ganz schnell: Der eingewechselte Osayamen Osawe (51.) und erneut Jacques Zoua (56.) sorgten für die frühzeitige Entscheidung zugunsten der Roten Teufel. Endlich! Wann hat man sich zuletzt so sehr über einen Heimsieg gegen einen Aufsteiger gefreut? Die Anspannung fiel bei den Spielern ebenso ab wie bei den Fans in der Westkurve, die nun wieder die stimmliche Hoheit im eigenen Stadion übernommen hatten. Vom Dresdner Anhang war kaum noch etwas zu hören. Und hätte der eingewechselte Sebastian Jacob noch seine beiden Großchancen genutzt (einmal Pfosten), hätten die gut gelaunten FCK-Fans wahrscheinlich noch im Kanon „Bruder Jacob / Frère Jacques“ in Anlehnung an die Namen der Torschützen angestimmt. Aber rein von der Trefferanzahl passte es ja auch so: Ding, Dang, Dong! Und Dresden war mit 3:0 geschlagen.

Bestnoten beim FCK verdienten sich neben Doppeltorschütze Jacques Zoua auch Alexander Ring und Lukas Görtler als starke Passgeber sowie Julian Pollersbeck als sicherer Rückhalt. Der Schlussmann wahrte im weißen Trikot die weiße Weste und sorgte mit einer Glanzparade in der Schlussphase nochmals für Begeisterung auf den Rängen. Für Tayfun Korkut und Gerry Ehrmann deutet sich nun eine schwierige Entscheidung an, wenn am nächsten Spieltag die bisherige Nummer Eins André Weis nach seiner Rot-Sperre wieder spielberechtigt ist.

Wenige Zuschauer, gute Stimmung, keine Randale

Rund um das Stadion blieb es an diesem späten Mittwochnachmittag ruhig. Nach den Ausschreitungen vor drei Jahren wurde die Partie zwar erwartungsgemäß als Risikospiel eingestuft, unter anderem ein Wasserwerfer und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz, aber ebenso erwartungsgemäß passierte diesmal nichts: Hier ein brennender FCK-Schal, dort ein bisschen „Scheiß Dü-na-mo“ - insgesamt nicht der Rede wert. Zur Deeskalation im Stadion beigetragen hatten auch die Kioskbetreiber im Gästebereich, die die Fans komplett mit gelben Dynamo-Fanshirts bedienten.

Bedient in anderem Wortsinne war derweil Dynamo-Coach Uwe Neuhaus, der seine bislang starke Aufstiegstruppe nicht wieder erkannte: „Hinten hatten wir Tag der offenen Tür. Ich hoffe, dass es nicht Auswirkungen unserer ersten Saisonniederlage gegen Aue (0:3 am Sonntag; Anm. d. Red.) waren, dass wir völlig ohne Selbstvertrauen gespielt haben.“ Bei Tayfun Korkut war hingegen, ebenso wie bei allen anderen Stadionbesuchern und Vereinsverantwortlichen, die Erleichterung förmlich greifbar: „Ja, endlich. Endlich. Wir haben wie in allen anderen Heimspielen gut angefangen, mutig nach vorne gespielt – und diesmal ist die Mannschaft auch hartnäckig geblieben. Das war für uns ganz wichtig und wird uns einen Schub geben.“

Seinen neuen Glücksbringer hatte der Coach zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht kennengelernt, was aber wenige Minuten später folgte. „Sie müssen nun zu jedem Heimspiel kommen“, wünschte sich Korkut vom 96-jährigen Gries senior. Mindestens bis er hundert Jahre alt ist.

 
FCK News Aktuell 21.09.2016

Neues vom Betzenberg (zum Archiv)

Datum Überschrift Quelle Kommentare
20.09. | 18:43 Uhr Knie-OP: Hinrunde für Mensur Mujdža gelaufen Pressemeldung FCK Kommentare 80
20.09. | 16:31 Uhr Rote Teufel müssen jetzt liefern Allgemeine Zeitung Kommentare 7
19.09. | 14:25 Uhr Halfar fällt aus, Zoua besteht den "Test" Der Betze brennt Kommentare 83
19.09. | 12:37 Uhr Stöver spricht Korkut sein Vertrauen aus Der Betze brennt Kommentare 102
17.09. | 16:36 Uhr Gaus: "Natürlich sind wir im Abstiegskampf" Der Betze brennt Kommentare 316
17.09. | 14:51 Uhr Weiter kein Sieg: 0:1-Pleite gegen Stuttgart Der Betze brennt Kommentare 206
15.09. | 14:29 Uhr Korkut lässt Einsatz von Ewerton, Zoua und Kerk offen Der Betze brennt Kommentare 186
 
«StartZurück12345678910WeiterEnde»

Seite 7 von 38
Copyright © 2017 Betze-Bummler Humes e.V.. Alle Rechte vorbehalten.
 
552990
HeuteHeute2105
GesternGestern3384
Diese WocheDiese Woche9558
Diesen MonatDiesen Monat47060

Wer ist online

Wir haben 41 Gäste online