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2. Runde im DFB-Pokal FCK 3 - 1 Hertha BSC Spielbericht

FCK-Coach Runjaic erntet die ersten Früchte

FCK bestraft die Berliner Großrotation

Zweite Liga gegen Bundesliga oder Kaiserslautern gegen Hertha BSC. Die Partie zeigte sich vor Spielbeginn vielversprechend, kam allerdings anfangs eher schleppend in Fahrt. Der 1:0-Halbzeitführung der Hauptstädter folgte der dann verdiente Ausgleich und später auch der 3:1-Endstand für die Roten Teufel. Idrissou, Matmour und Occean hießen die Torschützen. Die Berliner scheiterten vor allem aufgrund der Ideenlosigkeit im zweiten Durchgang und FCK-Coach Runjaic feierte so seinen ersten Erfolg.

FCK-Coach Kosta Runjaic veränderte sein Startpersonal im Vergleich zum 0:0 in Köln auf zwei Positionen: Ring und der nach Rot-Sperre wieder einsatzfähige Idrissou rückten für Orban und Zoller hinein. Hertha-Trainer Jos Luhukay reagierte auf das1:1 in Freiburg dagegen mit einer wahren Startelf-Raserei. Ganzen neun (!) Akteuren schenkte er so eine Bewährungschance, um sich zu empfehlen. Janker, Franz, Holland, Cigerci, Niemeyer, Allagui, Sahar, Schulz und Wagner hießen die Glücklichen - Pekarik, Langkamp, Brooks, van den Bergh, Hosogai, Skjelbred, Ronny, Ben-Hatira und Ramos die Platzmacher.

Niemeyer, Franz (Mitte) und Wagner
Der Jubel über die Halbzeitführung: Franz (Mitte) erwischte den Torschützen Niemeyer vor seinem Teamkollegen Wagner.
© picture allianceZoomansicht

Im letzten Jahr hatten sich die beiden Teams noch in der 2. Bundesliga getroffen, aus der sich lediglich Hertha BSC gen Oberhaus verabschiedet hatte - dasselbe Ziel hegten zu Saisonstart auch die Pfälzer. Dieses konnte Ex-Coach Franco Foda nicht erfüllen, nun übernahm deshalb Kosta Runjaic, der mit den Lauterern sein zweites Spiel betreute. Und das begann recht zerfahren. Beide Teams egalisierten sich im Mittelfeld, fuhren fair und manchmal etwas überhart in zahlreiche Luft- oder Bodenzweikämpfe und erspielten sich kaum Offensivgelegenheiten. Die Spielniveau-Kurve brauchte demnach seine Zeit, um anzusteigen. Dann aber ging es schnell.

Niemeyer nutzt die Startelfchance

Dass sich bei einem Hertha-Tor einer der neuen neun Spieler eintragen würde, war relativ klar. Niemeyer nutzte die Startelfchance letztlich als Erster: Bei einem Gegenzug des BSC tauchte dieser nach einer Sahar-Flanke frei im Strafraum auf und bugsierte das Leder nach der Brustannahme mit rechts an Sippel vorbei (25.). Die Hausherren zeigten sich in der Folge etwas offensiver und erspielten sich ihrerseits die Ausgleichschance: Matmour tauchte an der rechten Strafraumkante auf und hämmerte aus der Distanz. Kraft bekam jedoch die Hände rechtzeitig nach oben und konnte den zentralen Knaller so entschärfen (40.). Insgesamt blieb die Begegnung aber auf einem schwachen Niveau. Lediglich Allagui hatte noch eine kleinere Chance zu verzeichnen (41.).

Idrissou hält sein Versprechen

Mit Wiederbeginn trumpften fortan vor allem die Hausherren auf, die mit viel Leidenschaft agierten und sich mehr und mehr Spielanteile aneigneten. Das Resultat sollte folgen: Idrissou tauchte nach einer Löwe-Ecke frei im Strafraum auf und nickte den Ball druckvoll über die Linie. Keine Chance für Torhüter Kraft (52.). Passenderweise kündigte der Angreifer sein Tor auch schon vor dem Spiel an - Versprechen gehalten. Apropos Tore - das nächste stand schon in den Startlöchern und wieder waren es die Pfälzer: Idrissou gewann hier ein Kopfballduell kurz nach der Mittellinie, das Franz unglücklich über die eigene Berliner Abwehr legte. Aus dem Rückraum spurtete Matmour an allen schlafenden Abwehrmännern vorbei und schloss den Ball einmal aufhüpfend an Kraft vorbei ins lange Eck ab (63.).

Sippel auf dem Posten

Die Hauptstädter agierten in dieser Phase ganz einfach zu passiv. Ideen? Fehlanzeige! Eine Aktion erarbeiteten sie sich dennoch. Allagui sah bei einem Gegenzug Sahar am langen Pfosten, passte perfekt, doch der Offensivmann scheiterte mit seinem Abschluss gegen die Laufrichtung von Torhüter Sippel, der schnell abtauchte und glänzend parierte (67.). In der Folge versuchte es die Luhukay-Elf mal mit langen, mal mit kurzen Pässen, doch stetig standen die Gastgeber richtig. Gerade das veranschlagte frühe Pressing fuhr den Blau-Weißen immer wieder in die Parade.

Karim Matmour
Sprintete allen davon und erzielte das 2:1: Karim Matmour.
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Letztlich folgte so dann auch noch der verdiente dritte Gegentreffer für den Bundesligisten: Occean nutzte hier einen der Konter und setzte der Trendwende nach der Halbzeit die Krone auf. Cigerci lenkte den Ball unglücklich auf den im Strafraum freistehenden Stürmer, der diesen knochentrocken unter den Füßen von Torwart Kraft hindurchspitzelte (83.). Das war es dann auch. Hertha wurde so letztlich vielleicht Opfer der von Trainer Luhukay veranlagten Neun-Mann-Rotation. Runjaic feiert dagegen seinen ersten Erfolg seit Amtsantritt.

Kaiserslautern spielt wieder am Sonntag (13.30 Uhr) - und zwar gegen den TSV 1860 München, der im Pokal erst in der Verlängerung mit 0:2 an Dortmund scheiterte. Hertha BSC empfängt einen Tag früher (15.30 Uhr) den FSV Mainz 05, der mit 0:1 gegen Köln den Kürzeren zog.

Die Achtelfinal-Auslosung steigt übrigens am Sonntag (ab 18 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Als Losfee fungiert Bundestrainer Joachim Löw, der unter den Augen des Ziehungsleiters Helmut Sandrock (DFB-Generalsekretär) die Partien ziehen wird.

 
FCK NEWS AKTUELL vom 26.09.2013

Neues vom Betzenberg (zum Archiv)

DFB-POKAL:   1. FC Kaiserslautern  3 -  1  Hertha BSC

Ein Versprechen zum Heimdebüt

 
FCK NEWS AKTUELL vom 02.09.2013

Neues vom Betzenberg (zum Archiv)

Datum Überschrift Quelle Kommentare
01.09. | 16:57 Uhr FCK.de erstrahlt in neuem Glanz! fck.de Kommentare 25
01.09. | 11:58 Uhr Trainersuche: Runjaic, Sforza oder Stanislawski? Der Betze brennt Kommentare 169
31.08. | 15:45 Uhr RL West: FCK II siegt 7:0 gegen Pfullendorf Der Betze brennt Kommentare 9
30.08. | 20:18 Uhr Testspiel gegen Pogon Stettin am Donnerstag fck.de Kommentare 9
30.08. | 13:17 Uhr Kuntz: "Keine Gespräche mit Runjaic" Der Betze brennt Kommentare 343
30.08. | 12:10 Uhr FCK-Pressekonferenz live auf Twitter und DBB Der Betze brennt Kommentare 6
30.08. | 11:54 Uhr Laut WAZ: Kosta Runjaic neuer FCK-Trainer? WAZ Kommentare 60
 
1. Runde DFB - Pokal: Neckarsulm 0 - 7 FCK Spielb.

Auch Gaus und Occean treffen doppelt

Idrissous Elfmeter bricht den Bann

Pflicht erfüllt! Der 1. FC Kaiserslautern hat sich beim klassentiefsten DFB-Pokal-Teilnehmer Neckarsulmer Sport-Union mit 7:0 (2:0) durchgesetzt und zog in die zweite Runde ein. Der Verbandsligist (6. Liga) wehrte sich lange erfolgreich gegen den Einbahnstraßenfußball der Roten Teufel, dann brach aber ein Idrissou-Strafstoß den Bann.

Mahamadou Idrissou & Marcel Susser
Kaiserslauterns Mahamadou Idrissou verwandelt seinen Elfmeter zum 1:0 gegen Neckarsulms Torwart Marcel Susser.
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Neckarsulms Trainer Timo Böttjer ließ seine Mannschaft in einem 4-4-2-System auflaufen. FCK-Coach Franco Foda tauschte seine Startelf im Vergleich zum 3:1-Heimsieg gegen Ingolstadt auf vier Positionen: Im Tor durfte Hohs für Sippel ran, außerdem bekamen Heintz und Jenssen den Vorzug vor Löwe und Ring. Auch der angeschlagene Top-Torjäger Zoller (Verletzung am linken großen Zeh) musste auf der Bank Platz nehmen, dafür stürmte Wooten. Taktisch stellte Foda auf ein 4-3-3-System um.

Der Zweitligist nahm sofort das Heft des Handels in die Hand. Die Außenverteidiger Dick und Heintz standen sehr hoch und schoben immer wieder mit an. Die NSU stand vor dem eigenen Strafraum kompakt, machte dort die Räume eng und fing sämtliche Angriffe ab. Vor allem Torwart Susser strahlte viel Ruhe und Sicherheit aus und fing viele Flanken und Standards souverän ab.

So hatten die Roten Teufel zwar viel Ballbesitz (bis zu 85 Prozent), kamen aber nicht in Schussposition. Neckarsulm behielt die defensive Grundeinstellung bei und setzte auf punktuelle Konter. Die erste Möglichkeit des Underdogs resultierte nach einem Freistoß: Oechsner zirkelte das Spielgerät knapp über den Querbalken (22.).

Idrissou behält die Nerven, Gaus legt nach

Kaiserslautern kam weiterhin bevorzugt über die Flügel und setzte auf viele Flanken. Diese fing aber entweder Susser ab oder die NSU-Abwehr klärte. Dennoch sollte der Bann noch in der ersten Halbzeit brechen: Köhler schob im Strafraum mit dem Arm gegen Gaus. Der Pfälzer nahm diesen Einsatz dankend an und ging zu Boden - Schiedsrichter Rene Rohde entschied auf Strafstoß. Kapitän Idrissou trat an und schob ins rechte untere Eck ein (28.).

Nun kamen die Gäste vermehrt zum Abschluss. Karl (32.) und Idrissou (32., 36.) zwangen den gut aufgelegten Susser zu Paraden. Nach einer Matmour-Flanke erhöhte dann aber Gaus per Kopfball aus vier Metern auf 2:0 (37.).

Matmour erhöht, Gaus schnürt den Doppelpack

Marcel Gaus
Das 2:0: Kaiserslauterns Marcel Gaus (li.) köpft ein.
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In der Halbzeit vollzog Böttjer einen Doppelwechsel und brachte Elseg und Pribyl. Eine Zeigerumdrehung später klingelte es aber schon wieder im Neckarsulmer Gehäuse: Heintz flankte von links vor das Tor, wo Mucan den Ball nicht klären konnte. Matmour ging dazwischen und schob aus kurzer Distanz zum 3:0 ein (47.).

Spätestens jetzt war die Entscheidung gefallen. Die Roten Teufel spielten weiterhin Einbahnstraßenfußball und verzeichneten gute Torchancen. Idrissous Kopfball-Aufsetzter landete auf der Latte (53.) und Susser kratzte einen Dick-Freistoß aus dem Winkel (62.). Nach einem Sahnepass von Dick in die Tiefe des Strafraums erzielte Gaus seinen zweiten Treffer und spitzelte die Kugel zum 4:0 ins Tor (66.).

Der doppelte Occean

Auch im weiteren Verlauf blieb der FCK dominant. Der Außenseiter konnte dagegen kaum für Entlastung sorgen. Zudem schwanden die Kräfte der Hausherren merklich. So durften sich die Lauterer Joker noch ein wenig in den Vordergrund spielen: Stögers Flanke aus dem linken Halbfeld versenkte Occean am rechten Fünfmeterraumeck per Kopfball im langen Eck (76.). Kurz darauf ließ Occean eine Stöger-Ecke von links am ersten Pfosten über den Scheitel ins Tor springen (77.).

In der Schlussphase patzte dann ausgerechnet Susser, der zuvor eigentlich mit einer exzellenten Strafraumbeherrschung auf sich Aufmerksam gemacht hatte. Der Torwart ließ eine Heintz-Flanke wieder fallen - Idrissou bedankte sich und schob zum 7:0-Endstand ein (84.).

Die Begegnungen der zweiten Runde des DFB-Pokals werden am Samstag, den 10. August ausgelost. Neckarsulm startet erst am 18. August (15 Uhr) mit einem Auswärtsspiel in Albstadt in die Verbandsliga-Saison. Kaiserslautern ist bereits wieder am Montag, den 12. August (20.15 Uhr) im Top-Spiel der 2. Liga bei der SpVgg Greuther Fürth gefordert.

 
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